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Die einfachste und günstigste (wenn wohl auch nicht die effektivste) Art, auf Pellets umzurüsten, besteht darin, an einen bestehenden Kessel einen Pellets-Brenner zu installieren, nach der Devise:
Öl- oder Gasbrenner raus - Pelletsbrenner rein!
oder
Loch in den Holzkessel - Pelletsbrenner rein!
Auf diese Weise kann man gleichzeitig das Heizen mit Pellets testen. Wenn es sich dann bewährt hat, kann man eine Atmos- oder RP-Pelletsanlage kaufen - aber ohne Brenner, denn der ist ja schon da - und den alten Kessel vollständig ersetzen.
Was gibt es dabei zu beachten und zu tun?
- Das Wichtigste ist das OK des zuständigen Schornsteinfegermeisters. Deshalb unbedingt das Vorhaben vorab mit ihm abklären.
- Überprüfen, ob Kessel und Schornstein die Voraussetzungen erfüllen:
Der Schornsteinzug sollte mind. 15 Pa betragen, wenn der Kessel in Betrieb ist. Der Schornstein muss gegen Russbrand beständig sein. Der Abstand vom Glutbett des Pelletsbrenners zu den Kesselflächen sollte 200 - 250 mm betragen
- Den alten Brenner demontieren.
- Die Kesseltür abnehmen und den Ausschnitt für den neuen Brenner abmessen.
- Kesselboden und ggflls Rost reinigen.
- Ausschnitt in die Kesseltür schneiden.
- Montagelöcher zur Befestigung des Brenners (bzw. Montagerahmens) in die Kesseltür bohren.
- Brenner und Montagerahmen festschrauben. Der Anschluss muss perfekt abgedichtet sein!
- Anschluss der Elektrik und der Regelung.
- Den Brenner mit der Pelletsschnecke verbinden, und diese mit dem Pelletssilo oder Vorratsbehälter.
- Zugregler ins Rauchrohr oder in die Schornsteinwange einbauen.
- Ggflls. Rücklauftemperaturanhebung einbauen.
Die eben genannten Schritte sind alle bauseits zu erledigen.
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